Vita

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Erika Matsunami geboren 1963 in Hiroshima, Japan, lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland.

Sie nahm zum ersten Mal im Alter von drei Jahren traditionellen japanischen Tanzunterricht bei Fujima, Toshika (Fuhjma-Ryu, japanischer traditioneller Tanzverband) und später bei Hanayagi, Masatoyo (Hanayagi-Ryu, japanischer traditioneller Tanzverband/der Gründer/Choreograf/Künstler Hanayai, Juske (1821–1903) im Jahr 1849). 1984 legte sie erfolgreich ihre Tanzprüfung bei Hanayagi-ryu ab und erhielt den Künstlernamen „Hanayagi, Hosenyu“ (auf Japanisch Natori-mei). In der Zeit von 1982–1984 studierte sie Bildhauerei bei Prof. Hisashi Akutagawa (Professor für Bildhauerei, Tokyo), u.a. an der Hijiyama-Universität, Fakultät Bildende Kunst in Hiroshima (Japan), wo sie von 1984–1986 an einer Forschungsstudie in Bildhauerei/Plastik (advanced courses) unter Prof. Hisashi Akutagawa teilnahm und auch als künstlerisch tätig war, z.B. bei Prof. Masanami Yoshida für Bildhauerei. In dieser Zeit war sie Mitglied in dem Künstlerverband Shinseisaku kyokai Hiroshima für (Neue) Bildende Kunst im Bereich Bildhauerei. Nachdem sie in Europa angekommen war, studierte sie zunächst Deutsch an der Universität Wien in Österreich, anschließend studierte sie von 1992–1995 freie Künste am Fachbereich Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin (Berlin University of the Arts) (Kulturpädagogische Arbeitsstelle für Weiterbildung – Ästhetische Erziehung / Kunst- und Kulturwissenschaften/Institut für Kunst im Kontext). 1997 graduierte sie dort in Bildender Kunst unter der Betreuung von Katharina Jedermann und Wolfgang Knapp .

Link Autor: Matsunami, Erika

 

In der Zeit von 2009–2010 war Erika Matsunami die Gasthörerschaft für die künstlerische akademische Weiterbildung (Gasthöerschaft, die ist eine spezifische Form der Weiterbildung an der Universität sowie Hochschule.) bei Prof. Dr. Martin Supper, Komponist, Wissenschaftler und Leiter des Masterstudiengangs Sound Studies – Akustische Kommunikation am ZIW der UdK Berlin und Leiter des UNI.K – UdK l Studio für Klangkunst und Klangforschung an der Fakultät Musik an der Universität der Künste Berlin, UdK (Berlin University of the Arts). Anschließend studierte sie Musikwissenschaft für die künstlerische akademische Weiterbildung von 2011–2012 kontinuierlich bei Prof. Dr. Martin Supper, UNI.K – UdK I Studio für Klangkunst und Klangforschung (Musikwissenschaft), Fakultät Musik an der Universität der Künste Berlin.

Erika Matsunami arbeitet mit einem transdisziplinären Ansatz in verschiedenen Bereichen der Künste und mit verschiedenen Medien, wie z.B. Performance, Video- und Klang-Kunst, Fotografie, Mixed-Media- und Rauminstallationen. Seit 2000 produziert und entwickelt sie experimentelle Videos, Performances und Rauminstallationen. Zwischen 2000–2004 erstellte sie Performances, Choreografien, Inszenierungen und Videos für das Berliner Theater-Projekt „Thikwa“. Sie beteiligte sich an zahlreichen Projekten und Ausstellungen, an Tanz- und Bewegungs-Performances sowie an Festivals des Theaters Thikwa. Ihre Arbeit wurde regelmäßig in Ausstellungen, Performances und auf Festivals präsentiert, wie beispielsweise im Künstlerbahnhof Westend (Karl-Hofer-Gesellschaft/UdK, Berlin), am britischen National Film Theatre (BFI Southbank, London), bei der Finnish National Gallery (Helsinki) und im Martin-Gropius-Bau (Berlin).


Seit Dezember 2006 ist sie involviert in OIO, einer künstlerischen Zusammenarbeit mit dem griechischen Komponisten und Pianisten Antonis Anissegos. Folgende Projekte und Veranstaltungen wurden von ihr durchgeführt: das Projekt „deflection – rasenjo no jikan“ – Performance und audiovisuelle Installation im Kyoto Art Centre (Japan 2005) und das experimentelle Video „deflection“ (2005) beim Experimental Video Film Festival EXIS 06 (Seoul), Media Art Festival (Friesland, NL), 20th Instants Video Festival (Marseille, FR) und der transmediale 07 (Berlin) sowie die audiovisuelle Improvisation „session“ (2007) im b-flat (Berlin) und bei der Gesellschaft/Ort e.V. (Wuppertal).

Das Projekt „trans+ O“ wurde von OIO in Zusammenarbeit mit dem japanischen Künstler Kyota Takahashi im Jahr 2007 durchgeführt. Sie arbeitete kontinuierlich am Projekt namens „still/silent“ an folgenden Veranstaltungsorten: GlogauAIR (Berlin), Haus der Kulturen der Welt (Berlin), Arttransponder (Berlin, 2007), Espai Niu/Hangar (Barcelona, 2008), Palazzo Pesaro Papafava (Venedig, 2009) und Experimental Video & Film Festival EXiS (Seoul, 2009).

 

Seit 2008 ist Matsunami Mitglied der GEDOK (Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.) / IGBK (Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste) in Deutschland.

Ein paar Beispiele der beteiligten Ausstelluneng: Teile ihres Projekts „B.O.D.Y.“ (2000–2009), einer Video-, Performance-, Fotografie-, Mixed-Media-Installation, wurden gezeigt auf den Ausstellungen „unbeschreiblich weiblich“ im Kunstforum der GEDOK in Hamburg und „o.T. Wer die Wahl hat“ im Verborgenen Museum in Berlin (2009). Das Projekt „B.O.D.Y.“ (2000–2010) wurde bei der von Dr. Birgit Möckel kuratierten Ausstellung „Positionen 1960–2010. 50 Jahre GEDOK Berlin“ („GEDOK Berlin 1960–2010 Positionen der Gegenwart“) im Kunstraum Bethanien, Berlin, 22.10. – 28.11.2010) präsentiert. Ihre Arbeit wird regelmäßig in Ausstellungen, Performances und auf Festivals repräsentiert.